Samstag, 29. August 2009

Max ist nun 4 Wochen alt!

Etwas verspätet kommt ein kleiner Eintrag zum 4-Wochen-Jubiläum von Max. Mittlerweile hat er bereits 5190 g, was bedeutet, dass er jede Woche 500 g zunimmt. Er ist halt nach wie vor sehr hungrig und möchte dauernd trinken. Das heisse Wetter fördert seinen Durst natürlich auch noch entsprechend.

Ansonsten hat sich unser Tagesablauf schon etwas eingespielt, aber es gibt Tage, da ist alles wieder anders - darauf muss man sich einlassen. Die Nächte sind kurz, alle 2 Stunden heißt es für mich "Antreten zur Milchspende".

Nächste Woche werden Mama und Max alleine einen Ausflug in die Obersteiermark wagen, um Tante Marias Geburtstag zu feiern.

Donnerstag, 20. August 2009

Unsere 2. Woche

Nun ist Klein-Max schon 3 Wochen alt und wächst und gedeiht ganz ordentlich! Letzte Woche war ich bei der Mütterberatung der Stadt Graz, um den Kleinen abzuwiegen und auch ein paar Fragen, die man als Jungmutter so hat, zu stellen und es zeigte sich, dass der kleine Mann innerhalb einer Woche 460 g zugenommen hat (Standardangabe = 250 g) - also ganz ordentlich! Ist auch kein Wunder, denn Max ist nach wie vor unersättlich.

Ansonsten gehen wir viel spazieren, treffen ab und zu auch schon mal Freunde, aber im Großen und Ganzen diktiert Junior das Tagesgeschehen (Schlafen, Essen, (manchmal) Schreien) - aber so soll es ja auch sein.

Das kleine Mondgesicht

Mittwoch, 12. August 2009

Die 1. Woche zu Hause

Nach einer Woche zu Hause kann ich nur sagen, es ist sehr schön, aber auch anstrengend. Unser Max ist unersättlich und fesselt mich dementsprechend lange und oft an die Couch oder ans Bett und fordert seine Milch. Dazwischen wird ein bisschen geschlafen oder gebrüllt. Zwischen Aufwachen und Essen-fordern (= Brüllen) vergehen zirka 3 Sekunden, die man entsprechend nutzen sollte, um eventuell die Windeln zu wechseln oder unseren Sohnemann auch mal nicht schreiend zu erleben. Das Essen-fordern wurde von uns auch als "Er macht den Hai" betitelt, da das Suchen nach der Milchquelle mit einem verbissenen Gesichtsausdruck und einem heftigen Hin- und Herwackeln mit dem Köpfchen begleitet wird.

Wir haben eine große Freude an unserem Kleinen -- bis sich uns Leben aber neu geordnet hat heißt es Geduld und Ausdauer beweisen!

Max' 1. Woche

Mittwoch, 5. August 2009

Max ist da und endlich sind wir zu Hause!

Am errechneten Geburtstermin, dem 30. Juli 2009 erblickte um 8 Uhr 36 unser Max das Licht der Welt. Nachdem sich der junge Mann etwas geziert hat und auch nach vielen Stunden "Arbeit" von Mutti nicht von selbst zu seinen Eltern heraus wollte, wurde es schlußendlich ein Kaiserschnitt, der unseren Sohn gesund auf die Welt brachte. Nach einem ersten Wangenstreicheln von mir, ging es gleich zu Peter, der den brüllenden kleinen Mann auch sofort beruhigen konnte und den ersten Kontakt durch am Finger nuckeln lassen herstellte. Nach dem Baden und Anziehen konnten wir bereits eine halbe Stunde später das erste Mal zu dritt kuscheln und unseren wunderschönen Sohn bestaunen.

Dann ging es für mich und Max ab auf die Wochenbettstation. Die ersten beiden Tage waren für mich etwas mühsam, da man in der Bewegungsfreiheit doch eingeschränkt ist, aber ab dem 3. Tag ging es schon wieder bergauf mit mir. Tag 1 und 2 verliefen auch für Max recht ruhig, sprich wenig essen, viel schlafen und viel kuscheln. Mit dem 3. Tag wuchs auch der Hunger und unsere Stillbeziehung begann sich schön langsam zu entwickeln. Max hat sehr viel Hunger und fordert mich entsprechend, aber es klappt eigentlich recht gut mit uns zwei. Natürlich fehlt mir ein bisschen der Schlaf, aber momentan ist es noch kein Problem. Auf der Station war er auch der Liebling der Schwestern (Spitzname "Weingarten-Pfirsich" -- er ist ja auch zu herzig und lieb). Der Kinderarzt meinte, dass er sicher einmal Arzt werden würde, was eine Schwester mit den Worten "Naja, er soll ja was Gescheites lernen." kommentierte;-). Ich kann ihr da nur zustimmen, da meine Erfahrungen mit Ärzten während der Geburt eher negativ ausgefallen sind.

Heute, knapp 7 Tage nach der Geburt, konnte Peter uns endlich abholen und ab ging es nach Hause. Max verließ das Spital mit 170 Gramm mehr als er bei der Geburt hatte, was schon eine stattliche Gewichtszunahme ist.

Nun beginnt für uns die schöne Zeit zu dritt. Damit wir uns als Familie mit unserem kleinem Mann eingewöhnen können, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen eher weniger von uns hören lassen. Ich bitte also euch alle, liebe Freunde, uns nicht böse zu sein, wenn Anrufe oder E-Mails einmal unbeantwortet bleiben -- wir haben gute Gründe dafür.

Max ist da