Am errechneten Geburtstermin, dem 30. Juli 2009 erblickte um 8 Uhr 36 unser Max das Licht der Welt. Nachdem sich der junge Mann etwas geziert hat und auch nach vielen Stunden "Arbeit" von Mutti nicht von selbst zu seinen Eltern heraus wollte, wurde es schlußendlich ein Kaiserschnitt, der unseren Sohn gesund auf die Welt brachte. Nach einem ersten Wangenstreicheln von mir, ging es gleich zu Peter, der den brüllenden kleinen Mann auch sofort beruhigen konnte und den ersten Kontakt durch am Finger nuckeln lassen herstellte. Nach dem Baden und Anziehen konnten wir bereits eine halbe Stunde später das erste Mal zu dritt kuscheln und unseren wunderschönen Sohn bestaunen.
Dann ging es für mich und Max ab auf die Wochenbettstation. Die ersten beiden Tage waren für mich etwas mühsam, da man in der Bewegungsfreiheit doch eingeschränkt ist, aber ab dem 3. Tag ging es schon wieder bergauf mit mir. Tag 1 und 2 verliefen auch für Max recht ruhig, sprich wenig essen, viel schlafen und viel kuscheln. Mit dem 3. Tag wuchs auch der Hunger und unsere Stillbeziehung begann sich schön langsam zu entwickeln. Max hat sehr viel Hunger und fordert mich entsprechend, aber es klappt eigentlich recht gut mit uns zwei. Natürlich fehlt mir ein bisschen der Schlaf, aber momentan ist es noch kein Problem. Auf der Station war er auch der Liebling der Schwestern (Spitzname "Weingarten-Pfirsich" -- er ist ja auch zu herzig und lieb). Der Kinderarzt meinte, dass er sicher einmal Arzt werden würde, was eine Schwester mit den Worten "Naja, er soll ja was Gescheites lernen." kommentierte;-). Ich kann ihr da nur zustimmen, da meine Erfahrungen mit Ärzten während der Geburt eher negativ ausgefallen sind.
Heute, knapp 7 Tage nach der Geburt, konnte Peter uns endlich abholen und ab ging es nach Hause. Max verließ das Spital mit 170 Gramm mehr als er bei der Geburt hatte, was schon eine stattliche Gewichtszunahme ist.
Nun beginnt für uns die schöne Zeit zu dritt. Damit wir uns als Familie mit unserem kleinem Mann eingewöhnen können, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen eher weniger von uns hören lassen. Ich bitte also euch alle, liebe Freunde, uns nicht böse zu sein, wenn Anrufe oder E-Mails einmal unbeantwortet bleiben -- wir haben gute Gründe dafür.